Ferien in einem Club??? Uns ging es bis vor vier Jahren nach unendlich vielen Rucksackurlauben wie sicherlich vielen von Euch: Cluburlaub – bis zum ersten Mal für uns unvorstellbar!!! Aber was soll ich sagen… Heute fliegen wir zum vierten Mal in Folge in „unseren Club“ nach Fuerteventura.  Und ehrlich gesagt habe ich mich selten so auf einen Urlaub gefreut: Einfach nur Erholung – mit garantiert supernetten Leuten, köstlichem Essen, einem großartigen Freizeitangebot, einer professionellen und liebevollen Kinderbetreuung (schon ab einem Jahr!!!) und das ganze in einem wunderschönen Umfeld bei derzeit um die 30 Grad. Zeit für Gefühle – der Robinson-Claim passt…

Robinson-Club-Esquinzo-Playa-Strand

Bilder werde ich Euch in den nächsten Tagen sicherlich einige bieten; meine Kamera ist dabei. Und wer von Euch vorab schon mal Lust hat, in den Club hineinzuschnuppern, der schaltet am Sonntag Vormittag (14. April) um 10.15 Uhr Arte ein und schaut die Reportage über das „Phänomen Cluburlaub“, die zum Großteil auf Fuerteventura im Robinson Club gedreht wurde… Alle weiteren Infos findet Ihr natürlich auch unter robinson.com.

Robinson-Club-Esquinzo-pool

Hier für Euch noch die Info von Arte zur Berichterstattung am Sonntag. Und schreibt mir doch, wie Euch die Reportage gefallen hat. Ich selbst kenne sie leider noch nicht…

Willkommen im Club
Kulturgeschichte in Badehose
Arte, 14. April 2013, 10.15 Uhr

„Cluburlaube sind nicht jedermanns Sache. Die Cluburlauber jedoch schätzen die Sportmöglichkeiten, die Entertainment-Angebote und die Kinderbetreuung – vor allem aber die Geselligkeit, das „Wir-Gefühl“ im Urlaub. Gemeinschaftserlebnisse für Hunderte von Gästen herzustellen, ist daher eine ständige Herausforderung für die Clubbetreiber. Herzstück aller Ferienclubs sind ein ständig präsenter Clubchef und die Animateure, die für Unterhaltung und gemeinsame Aktivitäten sorgen. Ein Beruf, der den vorwiegend jungen Leuten vieles abverlangt. Diese Arbeit muss man rundum lieben. Ständig für die Gäste da zu sein, wenig Privatleben zu haben, das ist nichts für Schüchterne. Einige halten nur eine Saison durch, andere dagegen können sich ein Leben außerhalb des Clubs kaum noch vorstellen, so stark ist für sie das „Familiengefühl“, das hier erzeugt wird. Die Geschichte des Cluburlaubs beginnt vor über 60 Jahren. Mitglieder eines Pariser Schwimmclubs boten eine Art Pfadfinderlager für Erwachsene an. Der erste „Club Mediterranée“ entstand 1950 auf Mallorca, er bestand aus Armeezelten, einem Waschplatz unter freiem Himmel und viel Spaß. Campen am Meer, ein freizügiger Umgang untereinander, Sport und Spiele – die Idee des belgischen Wassersportlers Gérard Blitz und seines französischen Freundes Gilbert Trigano hatte enormen Erfolg. Die Pioniere des „Club Med“ bauten ihre Ferienclubs – bald als Häuser und Hütten – auf der ganzen Welt. Es entstanden paradiesische Orte, an denen mit bunten Perlen bezahlt wurde. Heute ist aus der Idee ein kleines Imperium von Luxusressorts geworden, aus den bunten Perlen das „All Inclusive.“ Ein erster deutscher Clubversuch ließ 20 Jahre auf sich warten. „Robinson“ öffnete seine Pforten erst 1970 auf Fuerteventura, der damals spärlich besiedelten Kanareninsel. Ein touristisches Experiment in einer Investitionsruine am endlosen Strand. Die deutschen Gäste liebten „ihren Club“ sofort, der unter den mittlerweile zahlreichen deutschen Ferienclubs bis heute eine Sonderstellung einnimmt. Hier trifft man viele treue Stammgäste, die sich auch gerne an die frühen Zeiten erinnern, als noch eine ständige Partystimmung herrschte. Der Dokumentarfilm erzählt von der Entstehungsgeschichte der Clubidee und beobachtet in zwei Ferienclubs die Arbeit der Animateure: im Club Med Punta Cana in der Dominikanischen Republik und im Robinson Club Jandia Playa auf Fuerteventura. In Gesprächen mit Gästen, Clubchefs, Animateuren und Wissenschaftlern wird nach dem „Wir-Gefühl“ gesucht, das einen Cluburlaub auszeichnet…“