Eins vorweg: Ich bin sehr, sehr happy mit meinem Job und endlich angekommen. Angekommen in einem Job heißt für mich, dass es mir schlichtweg Spaß macht und ich 100prozentig hinter dem stehe, was ich tue. Ja, es geht tatsächlich. Dabei meine ich nicht, dass ich bis an mein Lebensende nichts anderes mehr machen werde. Vielmehr ist es das Umfeld und das Gefühl, dass ich endlich das mache, was ich eigentlich schon immer machen wollte. Und das hat – zumindest bei mir – ein wenig gedauert. Die größte Herausforderung dabei: Das „Herausfinden“, was man eigentlich will (gepaart mit dem klitzekleinen Anspruch, dass man davon dann irgendwie auch ein bisschen leben kann). Ich zum Beispiel wollte in meinem Leben schon sehr viel. Ich wollte aber nie Juristin sein – meine heutige offizielle Berufsbezeichnung. Viel lieber wollte ich etwas mit schönen Dingen zu tun haben. Etwas zum anfassen. Themen bewegen, die mir Spaß machen. In Gedanken habe ich in den letzten Jahrzehnten mehr oder weniger ernsthaft so einige Projekte und vermeintliche Rettungsanker durchgespielt: Vom Café über Onlineshop bis zum Second-Hand-Kinderladen – ich bin sehr begeisterungsfähig, aber leider auch etwas wechselhaft, was sich zum Glück mit dem Alter legt. Und wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich sicherlich auch deutlich intensiver Gedanken an einen Friseursalon verschwendet – als kleines Mädchen über viele Jahre mein sehnlichster Berufswunsch…


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Auch heute gibt es für mich kaum etwas Entspannenderes als ein Friseur-Date. Ich bin Null der Massagetyp. Und meine Kosmetikerin-Besuche kann man an einer Hand abzählen. Aber zum Friseur gehe ich für meinen Leben gern. Zwei Stunden nur für mich. Mit Zeitschriften, (meistens) gutem Kaffee, einem Verwöhnprogramm, dessen Ergebnis man wenigstens sieht und fast immer guten Gesprächen. Ich finde, Friseure haben und machen einen großartigen Job. Etwas, dass der neue WELLA-Imagefilm „Friseure bewegen“, der seit einiger Zeit im Umlauf ist, teilweise rührend zum Ausdruck bringt. Denn ein Friseur ist viel mehr als einfach nur eine Person, die dir die Haare schneidet. Sie sind einfühlsam und schaffen es, auch dem skeptischsten Kind die Angst zu nehmen, oder lassen dich für die wichtigsten Tage in deinem Leben perfekt aussehen. Friseure bewegen in jeder Lebenssituation und in jedem Lebensalter. Sie sind überzeugt von ihrem Job und lieben das, was sie tun. Und das liegt ganz sicher nicht am Gehalt eines Friseurs. Ich finde zu Recht haben Friseure endlich mal ein Loblied verdient! HAPPY WEEKEND euch allen – vielleicht mit ein, zwei Stündchen beim WELLA-Friseur…

Foto: WELLA PR