Es war ja eigentlich klar wie Kloßbrühe. Mit dem aktuellen Preppy- und Sporty-Trend nebst Foulard- und Perlenohrring-Hype dürfen in diesem Sommer selbstverständlich auch die Polo-Hemden nicht fehlen. Allerdings erobern diese die High Fashion-Szene derzeit mit einem gewaltigen Unterschied: Denn die bisher als spießig geltenden Shirts mit dem Erkennungsmerkmal „gerippter Kragen“ werden jetzt cool und in einem völlig neuen Look gestylt –  zum Beispiel zur Boyfriend-Jeans oder auch zum Pencil-Skirt.

Mein Favorit ist und bleibt dabei der Klassiker: Der französische Tennisspieler René Lacoste verhalf dem kurzärmligen Polo-Shirt in den 30er-Jahren mit seinem Spitznamen und späterem Markenzeichen, dem Krokodil, den Durchbruch. Zu Recht also steht das Label Lacoste bis heute für das Poloshirt schlechthin. Aber auch die Modelle von Ralph Lauren, Fred Perry oder Burberry zählen seit Jahrzehnten zu den Klassikern. Und wer das Shirt auch weiterhin zu schnöselig findet, der probiert es vielleicht mal mit einem Polokleid. Das Polokleid der Stunde kommt übrigens – na klar, woher sonst – von Céline.

Ach ja, und auch weiterhin wichtig und ein absolutes Hipster-No-Go: Auf keinen Fall den Kragen hochklappen – nicht nur ein Inbegriff der Spießigkeit, sondern schon hart an der Grenze zu prollig! Ich für meinen Teil habe das Lacoste-Hemd bereits wieder hervorgeholt – in der weißen Variante mit grünem Krokodil passt es außerdem perfekt zu den Adidas Stan Smith Sneakern…

Titelbild: PR Céline, Lacoste, Tommy Hilfinger, Rag and Bone

polo-shirt-poloshirt-lacostePoloshirt von Lacoste

poloshirt-polo-shirt-trend-ralph-laurenPoloshirt von Ralph Lauren

polo-shirt-fred-perry-trend-poloshirtPoloshirt von Fred Perry